Warum Storytelling ohne Storyselling kaum funktioniert!

Es war einmal ein Produkt, das ohne Preisschild, ohne Nachbarn im Regal stand.

Keiner interessierte sich für das Produkt und seine Eltern wunderten sich, warum.

Sie hatten doch so tolle Werbespots, Plakate und sogar Werbung auf dem Gesichtsbuch gemacht.

Alles nichts gebracht…

 

In diesem Artikel will ich weniger kurz, mehr knapp mit gezielten Worten erläutern, warum Storytelling ohne Storyselling nicht überleben kann.

Ein Unternehmen produziert einen aufwendigen Werbespot, der national auf allen reichweitenstärksten Sendern ausgestrahlt wird. Aber was hat es davon, wenn sich dadurch nicht mehr Leute für das Produkt interessieren?

Das Problem liegt einfach darin, dass viele Inszenierung und Storytelling in einen Suppentopf werfen.

Natürlich gehört die Inszenierung der eigenen Leistung im Rahmen einer Story dazu.

Aber was nützt es, wenn das Unternehmen das Produkt damit uninteressanter macht?

Storytelling lebt – wie wir wissen – von Emotionen und einer Geschichte, die den Zuschauer in den Werbe-Bann ziehen soll.

Konsumenten sind immer besonders skeptisch, wenn es darum geht, sich etwas verkaufen zu lassen.

Aber genau diese Hürde kann ja mit einer Story überspielt werden.

Der Konsument vergisst den eigentlichen Appell und die Grenze zwischen Werbung und Geschichte verschwimmt.

 

Letztendlich hat man es geschafft, wenn der Zuschauer so begeistert von einer Story ist, dass sie sich selbst zum Storyselling bringt.

Was ist das Resultat von diesem Storyselling?

Dem Konsumenten blieb die Story im Kopf.

Er war anscheinend begeistert.

Und es hat ihn anscheinend überzeugt, sodass er das Produkt gekauft hat.

Und genau diesen Aspekt, das Storyselling, dürfen wir bei den ganzen „Es war einmal-Geschichten“ nicht vergessen.

Geschichten bringen uns einfach dazu – für einen kleinen Moment -, die Welt zu vergessen.

Sie schaffen es, uns auf einen anderen Planeten zu bringen.

Und sie schaffen es uns zu fühlen, als wären wir als Zeitzeuge direkt mitten in der Story dabei.

Aber was wollen sie vor allem?

Weitererzählt werden. Und das schaffen nur gute Stories.

Für einen Kunden bildet eine Geschichte eine Art Eselsbrücke. Sie bringt ihn immer wieder dazu, sich diese ins Gedächtnis zu rufen. Es entsteht eine Verbindung!

Wenn wir bestimmte Marken oder Unternehmensnamen hören, ploppen sofort spezielle Assoziationen als kleine Gedankenblasen in uns auf.

Welches ist der erste Gedanke, wenn Sie an RedBull denken?

Genau dieser „First Moment“ entsteht, wenn Storytelling auch zu einem Storyselling transportiert wurde.

Insgesamt kann dieses Storyselling auch als Botschaft verstanden werden.

Es repräsentiert mit wenigen Assoziationen, die kommunikative Positionierung eines Unternehmens.

 

Die spannende Frage, die an dieser Stelle noch offen bleibt:

Wie erreiche ich ein Storyselling mit meinem Storytelling?

 

Und genau diese Antwort, gibt es in den nächsten Tagen in einem weiteren Artikel!

Na, gespannt drauf?

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4 Comments

  1. Sämi Weber

    27. März 2015 at 11:27

    Storytelling statt Storytelling. Genialer Ansatz. Noch spannender ist nur die Frage am Schluss des Artikels. Bin gespannt auf die Antwort.

    Reply

  2. El Instante

    El Instante

    27. März 2015 at 15:09

    Hallo Sämi,

    danke für deinen Kommentar 🙂
    Ich bin natürlich auch der Meinung, dass dieser Ansatz ebenfalls unter dem Aspekt Storytelling betrachtet werden muss.

    Und ich freu mich, dass dir der Artikel gefällt und du auf weiteren Input gespannt bist.

    Hab ein schönes Wochenende 🙂

    Liebe Grüße
    Alexa

    Reply

  3. […] nachts schon nicht mehr schlafen können und sich nach meinem ersten Artikel zum Thema „Storyselling“ gefragt: „Worauf kommt es denn nun […]

    Reply

  4. […] kann praktisch von der Pike auf lernen, worauf es ankommt. Wirklich gut fand ich Alexas Artikel „Warum Storytelling ohne Storyselling kaum funktioniert“. Warum? Weil hier Storytelling nicht nur draufstand, sondern auch drin war. Der Post startet mit […]

    Reply

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Über mich


Ich bin Alexa, 22 Jahre alt und frisch gebackene Bachelorette in Medien- und Kommunikationsmanagement. Im Prinzip kann man mich als Kommunikations-Fetischistin und Wortfindungsfreak bezeichnen. Aber hier in meinem Blog, versuche ich mich mit Wort-Neubildungen eher zurückzuhalten. Hier dreht sich hauptsächlich alles um das Thema Content Marketing und mit welchen Tipps ihr euren Blog zum großen Hai unter kleinen Fischen machen könnt.

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