Verbindung zwischen einem Märchen & der Positionierung!

Klar ist: Ein Märchen ist ein Märchen.

Dort wird eine vollkommen frei erfundene Geschichte erzählt, die allerdings im Hintergrund immer eine bestimmte Botschaft vermitteln will.

Meistens gibt es auch immer drei grundlegende Charaktere:

  • das Opfer
  • das Böse
  • der Held

Und genau dort lässt sich ein imaginäres Netz zur Positionierung spinnen.

Innerhalb der Positionierung – egal, ob von einem einzelnen Produkt, einem Unternehmen oder einer Marke – stellt sich früher oder später die Frage: Welche Botschaft wollen wir mit unserer Kommunikation vermitteln?

Dann wollen viele erstmal ein klassisches Positionierungsmodell erstellen, um einen groben Überblick davon zu bekommen, in welcher Ecke des Marktes die gute alte Konkurrenz ihre Finger im Spiel hat.

Vergifteter Apfel, Glaskugel und Wahrsagerinnen!

Selbstverständlich bietet dieses Modell für die Positionierung eine Grundlage, aber dadurch ist immer noch nicht die eigentliche Botschaft klar.

Leider verrät uns auch keine Glaskugel oder Wahrsagerin, wie wir als Unternehmen unsere Leistung bestmöglich am Markt positionieren sollen.

Und an der ein oder anderen Stelle wird uns bestimmt auch mal ein giftiger Apfel in den Weg gelegt, um uns von Ideen abzubringen.

Aber worin genau besteht denn nun die Verbindung von Märchen und Positionierung?

Wie wäre es denn damit, sich für z.B. das eigene Produkt eine Rolle in einem Märchen auszudenken?

In welche Rolle würde das Produkt am besten passen?

Durch diese Perspektive, wird einem nicht nur klar, welche Position wir auf dem Markt einnehmen, sondern ebenfalls wird möglicherweise ein indirekter USP sichtbar.

Um das Ganze ein bisschen anschaulicher zu gestalten:

Zum Beispiel stellt für mich das Haarshampoo „Head & Shoulders“ eine Hexe oder einen Magier innerhalb eines Märchens dar.

Die Funktionen eines Produktes, verraten hier schon oft eine mögliche Märchenfigur.

Das Schuppen-Shampoo soll ja etwas „bewirken“, in gewisser Weise zaubert es schuppenfreie Haare her.

Also wird klar, in welchem Haarshampoo-Segment sich diese Marke befindet.

Übersetzt in die richtige Welt, vermittelt dieses Shampoo etwas medizinisches. Allein durch die Aufmachung der Flasche.

Die einzelnen Farben.

Das Weiß vermittelt Reinigung, Medizin, Forschung und gleichzeitig natürlich Schuppen..

Das Blaue hingegen, eine Art Schutzschild vor neuen, bösen Schuppen-Monstern.

Und somit kann der Übergang in die Rolle eines Märchens, schnell bei der Positionierung einer Leistung helfen.

 

Versucht einfach die Funktionen der Leistung herauszuschreiben. Aber nicht alle 😉

Lediglich die Kernfunktionen. Denn diese spielen auch am Schluss die entscheidende Rolle im Kampf um „Gut oder Böse“.

Und im Hinblick auf diese Kernfunktionen, lässt sich jedes Produkt ratzfatz in eine Märchen-Figur verwandeln.

Einfach mal ausprobieren, vielleicht wird danach schon einiges in Bezug auf eine mögliche Positionierung klarer.

 

Freue mich auf zahlreiche Erfahrungen mit diesem „Positionierungs-Instrument“ und vor allem interessiert mich natürlich, welche Rolle euer Produkt oder eure Leistung in einem Märchen spielen würde!

Und wenn ihr nicht (vor Langeweile) gestorben seid, dann noch schnell eine Infografik zu diesem Thema:

Märchen_Positionierung

Eigendarstellung @www.easel.ly

 

 

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One Comment

  1. […] In meinem Beispiel ist es das Wort: Positionierung. […]

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Ich bin Alexa, 22 Jahre alt und frisch gebackene Bachelorette in Medien- und Kommunikationsmanagement. Im Prinzip kann man mich als Kommunikations-Fetischistin und Wortfindungsfreak bezeichnen. Aber hier in meinem Blog, versuche ich mich mit Wort-Neubildungen eher zurückzuhalten. Hier dreht sich hauptsächlich alles um das Thema Content Marketing und mit welchen Tipps ihr euren Blog zum großen Hai unter kleinen Fischen machen könnt.

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