Teil 2: Nachhaltiges Storyselling!

Ja, wie versprochen Freunde der Kommunikation, hier nun die Fortsetzung der Kurzreihe „In 5 Schritten zum nachhaltigen Storyselling„:

4) Emotionen

Damit meine ich nicht – um wieder den Biker aufzugreifen – eure Harley-Davidson-Zielgruppe zum Weinen bringen.

Viel mehr Schnulze geht ja gar nicht!

Nein, aber die Story soll ein spezifisches Problem der Zielgruppe lösen und wenn der Held dieses Problem aufgreift und ihr damit am Ende den Biker zum innerlichen Grinsen bringt – er dann noch das Prodult kauft!

Jackpot!

Nachhaltiges Storyselling wieder ein Stückchen erfüllt!

5) WOW-Effekt

Eng verbunden mit Punkt 4, steht dieser Aspekt: Der WOW-Effekt!

Das ist ungefähr so wie im Kino – bei einem wirklich guten Film:

Schon mal einen Film gesehen, der am Ende ganz anders verläuft, als er vorgibt bzw. als man sich das selbst ausgemalt hat? Bestimmt!

Das sind gute Filme (meistens zumindest).

Überrascht eure Konsumenten!

Denn das treibt sie letztendlich an, weitere Interaktionen zu verfolgen.

Das Interesse steigt automatisch.

 

Vergleichbar sind diese Konsumenten mit den, ich nenne sie gerne: Lauscher!

Jemand, der ein Gespräch erstmal von einer sicheren, außerhalb des Blickfeldes anderer hören will, um danach zu entscheiden: Will ich mehr erfahren? Diskutier ich mit?

Am schwierigsten für ein Unternehmen ist es, diese Personen der Lauscher zu erreichen.

Sie sind skeptisch, irritiert und unsicher. Brauchen ständig Beweise für ihre Kaufentscheidung.

Und für Unternehmen ist für nachhaltiges Storyselling wichtig, genau aus dieser Sichtweise zu denken (egal, ob das wirklich der Zielgruppe entspricht), denn wenn es einem Unternehmen gelingt, diese Zielgruppe überzeugend anzusprechen, dann gehört ihm so gut wie das Marktsegment, in dem es agiert.

Ein weiterer Aspekt, um nachhaltiges Storyselling auch wirklich nachhaltig garantieren zu können:

Bubble Incentives!

Natürlich versuchen auch viele Unternehmen über Big Bang die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe zu erlangen und damit mit Druck die Botschaft ihrer Story zu verkaufen, z.B. Media Markt.

Aber meiner Meinung nach, behält man seine Zielgruppe wirklich nachhaltig bei sich, in dem man ihnen häppchen-weise Anreize anbietet. Sich in bestimmten Abständen bei ihnen ins Gedächtnis rufen und somit nachhaltiges Storyselling, auch wirklich langfristig betreiben.

Wer will schon für 3 Monate im Kopf der Zielgruppe herumschwirren und danach abrupt wieder von der Bildfläche verschwinden?

Also, legt Spuren aus. Stück für Stück.

Lockt damit die Aufmerksamkeit und das Interesse eurer Zielgruppe.

Und verschafft euch langfristig aktive Kunden!

Alles in allem: Nachhaltiges Storyselling?

All die in beiden Artikeln genannten Faktoren, nehmen nicht nur Einfluss auf unsere Story, sondern natürlich auch auf den Aspekt des Storyselling.

Wichtig ist, nicht nur einen der Faktoren einzubinden, sondern alle gleichwertig in das Konzept „Nachhaltiges Storyselling“ zu integrieren.

In den nächsten Tagen folgt noch mal eine Übersicht in Form einer Infografik zu den genannten Aspekten.

Bis dahin, noch ein schönes Wochenende und ich freu mich auf zahlreiches Feedback!

 

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2 Comments

  1. […] Stufe der Begeisterung – Ihr knüpft genau an der Stelle zuvor an (z.B. mit einem WOW-Effekt im nächsten Beitrag) und überzeugt eure Konsumenten […]

    Reply

  2. The Way of Storyselling! | El Instante

    26. August 2015 at 12:53

    […] schon im Artikel „Teil 2: Nachhaltiges Storyselling“ angedeutet und versprochen, folgt nun eine anschauliche Infografik zu „The Way of […]

    Reply

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Über mich


Ich bin Alexa, 22 Jahre alt und frisch gebackene Bachelorette in Medien- und Kommunikationsmanagement. Im Prinzip kann man mich als Kommunikations-Fetischistin und Wortfindungsfreak bezeichnen. Aber hier in meinem Blog, versuche ich mich mit Wort-Neubildungen eher zurückzuhalten. Hier dreht sich hauptsächlich alles um das Thema Content Marketing und mit welchen Tipps ihr euren Blog zum großen Hai unter kleinen Fischen machen könnt.

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