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Nominierung: Liebster Award – Fragen und Antworten!

Nominierung: Liebster Award – Fragen und Antworten!

Ich freue mich sehr, dass Ralph Scholze von webpixelkonsum unter anderem auch mich nominiert hat, um etwas mehr über meinen Blog zu erfahren.

Dafür erstmal: Vielen Dank =)

Kurze Rede, kurzer Sinn:

Worum geht es bei „Liebster Award“?

Viele haben diese Kette bestimmt schon mitbekommen, aber trotzdem will ich kurz – auch für meine Nominierten später – noch einmal darauf eingehen.

Der Liebster Award ist ein klassisches Frage-Antwort-Spiel. Ein Blogger nominiert ein paar andere Blogger und überlegt sich für diese 11 Fragen, die sie über sich bzw. ihren Blog beantworten.

Und wie das Schneeballsystem eben funktioniert, nominieren die zuvor „Nominierten“ wieder 5-11 Blogger und stellen diesen ebenfalls eigen-kreierte Fragen.

Das wirklich schöne daran ist: Man lernt neue Blogs kennen und erfährt vielleicht einige hilfreiche Tipps für den eigenen Blog.

Aber nun gut, jetzt möchte ich erstmal die Fragen von Ralph Scholze beantworten:

1) Einige Fakten zu Deinem Blog: Seit wann Bloggst Du? Wie viele Besucher pro Monat  hat Dein Blog? Wie viele Kommentare sind bis heute eingegangen? Welche Kanäle nutzt Du um auf Deinen aktuellen Blogartikel aufmerksam zu machen?

Eigentlich blogge ich schon seit September 2011. Zu dieser Zeit war mein Blog noch bei „Tumblr.com“ und ich habe prinzipiell über alles gebloggt, was mir in den Sinn oder vor die Linse kam. Erst seit Februar diesen Jahres bin ich bei WordPress und unter dieser Domain aktiv. 

Mein Blog hat bisher pro Monat ungefähr rund 3400 Besucher und die eigegangenen Kommentare liegen mit 67 Stück (seit Februar) noch in der eindeutigen Unterzahl.

Ja, welche Kanäle ich nutze, um meine Blogartikel zu verbreiten: Ich habe eine Facebook-Seite, über die ich meine Blogartikel streue, bin dann natürlich fleißig auf Twitter unterwegs, ich teile meine Beiträge auch auf Xing und gleichzeitig in verschiedenen Gruppen und Foren.

2) Wie gehst Du mit kritischen Kommentaren um? Löschst Du sie? Bearbeitest Du Fehler in einem Kommentar, bevor dieser publiziert wird?

Wie ich kürzlich in einem Artikel geschrieben habe, sind kritikfähige Inhalte in meinen Augen ein MUSS. Daher lösche ich auch kritisches Feedback nicht von meinem Blog, sondern versuche auf diese Person einzugehen und natürlich auch eine Antwort zu geben. 

Natürlich sieht man lieber positive Worte in einem Kommentar unter den eigenen Artikeln, dennoch bin ich der Meinung, dass Kritik uns trotzdem nach vorne bringt und uns darüber hinaus hilfreiche Tipps über unsere Zielgruppe verrät.

3) Wie hilft Dir das Bloggen dabei, Dein Unternehmen ins rechte Licht zu rücken?

Sagen wir mal so: Mein Blog ist für mich mehr ein Hobby als ein Unternehmen. Womit auch schon die nächste Frage beantwortet wäre. Ich sehe daher eher meine eigene Person als Unternehmen an und versuche natürlich über meine Beiträge im Blog, meiner Zielgruppe hilfreiche und für sie relevante Tipps zu geben.

4) Ist Bloggen für Dich mehr als nur ein Hobby? Verdienst Du damit Dein monatliches Einkommen?

Ob das Bloggen für mich mehr als nur ein Hobby ist? Diese Frage beantworte ich mit teils „Ja“ – ich habe Medien- und Kommunikationsmanagement studiert und arbeite auch in der Branche, mit der sich mein Blog beschäftigt (Kommunikation und (Content) Marketing). Dennoch verdiene ich mit meinem Blog kein Geld, sondern arbeite derzeit in einem Kölner Verlag für mein monatliches Futtergeld. 😉 Aber wer weiß, wie sich das Ganze noch entwickelt!

5) Analysierst Du im Hintergrund Dein Blog (SEO, Usability, Analytics, Ladezeit)? Wenn ja, dann mit welchen Tools?

Ja, auch die Analyse gehört mit in meine Hobby-Arbeit für den Blog. Ich nutze im Prinzip die Standard-Tools wie Google Analytics, Webmaster-Tools, SISTRIX. 

Des Weiteren nutze ich zum Beispiel das Tool „Siteliner“, um meinen Blog auf Duplicate Content zu überprüfen.

6) Vor welchen Herausforderungen stehst Du im Alltag und wie löst Du diese?

Am meisten stehe ich im Alltag vor der Herausforderung, alles unter einen Hut zu bekommen.

Neben dem Studium, der Arbeit und Sport, ist es manchmal schwierig alles zu koordinieren und punktgenau einen Artikel fertig zu bekommen, wie es im Redaktionsplan steht.

Jedoch bereite ich häufig schon alles stichpunktartig vor und das erleichtert die Arbeit enorm.

Derzeit bin ich an meiner Bachelor-Arbeit dran und versuche gleichzeitig auch noch für meinen Blog zu schreiben. Jedoch bin ich in diesem „Schreib-Flow“, sodass es zurzeit einfacher von der Hand geht als ich dachte =)

7) Was war bisher Dein größter Faux­pas? Was passierte?

Puh. Ich habe vor ein paar Wochen einen Artikel geschrieben, bei dem ich mich auf eine Twitter-Diskussion gestützt habe. Leider hat die Technik mir da einen sehr unangenehmen Streich gespielt und das eingebaute Zitat nicht mit den Namen der Person und dem jeweiligen Twitter-Gespräch verlinkt. 

Nachdem ich meinen Artikel überall veröffentlicht hatte, gab es dann auf Twitter eine interessante Diskussion darüber, dass Studentinnen eigentlich wissen müssten, wie man richtig zitiert 😉 Das war schon ein wenig peinlich muss ich zugeben, vor allem weil eigentlich alles richtig war. Aber so lernt man daraus, dass die Technik oft nicht das macht, was man ihr sagt 😉

8) Wie viel Geld gibst Du pro Monat für Deinen Blog aus und wofür?

Ehrlich gesagt kann ich diese Frage sehr schnell beantworten: Ich gebe bisher kein Geld für meinen Blog aus.

9) Schreibst Du alle Artikel selbst? Lässt Du Deine Artikel korrigieren?

Ja, ich schreibe alle Artikel selbst und übernehme derzeit auch alle anderen Aktivitäten rund um das Bloggen. 

In Bezug auf die Korrektur meiner Artikel, ich schicke jeden Artikel meiner Mama per Mail, da sie einfach das Grammatik- und Rechtschreibungs-Ass ist. Aber generell korrigiere ich meine Artikel auch selbst. Dazu mache ich „2 Leserunden“. In der ersten Runde widme ich mich lediglich der Rechtschreibung und der Grammatik und bei der zweiten Runde kommt es dann primär auf die Sinnhaftigkeit und den roten Faden im Text an.

10) Welche Tipps kannst Du uns weitergeben bzgl. Bloggen?

Wie man so schön sagt: „Gut Ding will Weile haben“.

Ich kann jedem Blogger nur ans Herz legen, sich nicht zu sehr reinzusteigern, wenn man am ersten Tag nicht direkt Millionen oder Tausende von Besuchern hat. Bei mir persönlich hat es auch ziemlich lange und ziemlich viel Arbeit gekostet, bis ein Erfolg erkennbar war. Denn ich habe mit dem Bloggen zum Thema Content Marketing angefangen, wo es schon genug ausgezeichnete Experten und Meinungsführer gab.

Aber große Herausforderungen lassen einen selbst noch mehr wachsen =) Daher habe ich diese Herausforderung gerne angenommen.

11) Welche größte Herausforderung siehst Du am Horizont für die kommenden 3 Jahre für das Corporate Blog?

Eine sehr interessante Frage,

Aus meiner Sicht würde ich sagen, dass es noch schwieriger wird einen langfristigen USP zu entwickeln. Die Zielgruppe einfach nachhaltig von seiner Leistung zu überzeugen und zu zeigen, dass es kein anderer besser macht. Es ist heute einfach schwieriger geworden, den Kunden punktgenau anzusprechen, denn sie reagieren situativ, d.h. das Verhalten ändert sich einfach so schnell, sodass kaum eine Chance besteht abzuschätzen, was der Kunde wirklich will. Denn in der nächsten Sekunde, kann sich das Ganze schon wieder geändert haben.

Und genau darin sehe ich die größte Herausforderungen für Blogs allgemein, sich als überlegende Leistung zu positionieren.

Liebster Award: Die Regeln

  1. Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Beitrag.
  2. Beantworte in diesem Beitrag die Fragen, die dir bei der Nominierung gestellt wurden.
  3. Nominiere dann selbst fünf bis elf Blogger deiner Wahl für den Liebster Award.
  4. Überlege dir eine neue Liste mit elf Fragen.
  5. Teile in deinem Beitrag auch diese Regeln mit, sodass die Nominierten und Leser besser informiert sind.
  6. Informiere die Nominierten noch einmal persönlich über die Nominierung für den Liebster Award.

Liebster Award: Meine 11 Fragen

1) Was ist der USP Deines Blogs? Warum ist er einzigartig?

2) Wie siehst Du die Bedeutung von Blogs heutzutage an?

3) Welchen Zeitraum benötigst Du durchschnittlich für Deine Themenrecherche?

4) Ich selbst benutze gerne das Gedankenblasen-Modell, um neue Themen für meine Posts zu finden bzw. zu entwickeln. Welche Möglichkeiten nutzt Du?

5) Wie findest Du heraus, was Deine Zielgruppe gerade denkt und welche Probleme sie zurzeit hat? Über Social Media? Persönlicher Kontakt? Mails?

6) Wo siehst Du Dich und Deinen Blog in 5 Jahren?

7) Nenne 1 Tool, welches Du für Deinen Blog nutzt und allen Bloggern unbedingt ans Herz legen willst.

8) Wenn ein Tag mehr als 24 Stunden hätte, für was würdest Du diese Zeit „mehr“ in Bezug auf Deinen Blog verwenden?

9) Wie siehst Du das Thema „Relevanz“ von Inhalten? Gibt Deine Zielgruppe vor, welche Themen für sie relevant sind oder bist Du der Meinung, dass Blogger die Relevanz eines Themas vorgeben? Oder vielleicht doch jemand ganz anderes?

10) Verwendest Du gezielt Tools für die Keywords-Recherche? Wenn ja, welche?

11) Zum Schluss die Frage aller Fragen: Beschreibe in einem Satz: Warum bist Du Blogger?

Liebster Award: Meine Nominierten

  1. Sebastian Denzin mit seinem Blog „Saphirsolution“ zum Thema Online-Marketing.
  2. Janos Kehl und sein Blog „Couchnet“ mit Themen wie Kommunikation, Marketing.
  3. Daniela Sprung vom „bloggerabc„, rund um die Welt des Bloggens.
  4. Holger Gassenschmidt mit seinem regionalen Online-Marketing Blog für KMUs.
  5. Monika Pfundmeier über Essen, Trinken, Reisen und die Geschichten, dahinter auf ihrem Blog „Elsewhere&Here„.
  6. Harriet Lemke und die PR-Perlen mit Themen zur Unternehmenskommunikation und Marken im Wandel.

 

 

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3 Comments

  1. Ralph

    8. Juni 2015 at 21:11

    Hallo Alexa,

    habe Deine Antworten „verschlungen“ 😉
    Wenn Du SISTRIX nutzt, dann bezahlst Du doch etwas oder?

    Dein Vorgehen bzgl. der Korrektur finde ich Klasse 😉

    Beste Grüße

    Ralph

    Reply

  2. El Instante

    El Instante

    9. Juni 2015 at 6:02

    Hallo Ralph,

    freut mich sehr, dass ich dich mit meinen Antworten fesseln konnte 😉
    Ich benutze SISTRIX über den Account der Agentur meines Freundes, daher ist es für mich kostenlos 😉

    Ja, ich bin der Meinung, dass man sich bei der Korrektur in einem „Lesevorgang“ auch nur auf „eine“ Sache konzentrieren sollte. So entdeckt man einfacher kleine fiese Fehlermonster oder bemerkt, dass manche Sätze einfach keinen Sinn machen.
    Und, wenn es dafür nötig ist 10 Runden zu lesen, dann besser ein Mal zu viel als ein Mal zu wenig.

    Liebe Grüße
    Alexa

    Reply

  3. […] Für mehr ungeschminkte Wahrheit über mich, ich habe ebenfalls an Liebster Award teilgenommen und durfte interessante Fragen von Ralph Scholze […]

    Reply

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Über mich


Ich bin Alexa, 22 Jahre alt und frisch gebackene Bachelorette in Medien- und Kommunikationsmanagement. Im Prinzip kann man mich als Kommunikations-Fetischistin und Wortfindungsfreak bezeichnen. Aber hier in meinem Blog, versuche ich mich mit Wort-Neubildungen eher zurückzuhalten. Hier dreht sich hauptsächlich alles um das Thema Content Marketing und mit welchen Tipps ihr euren Blog zum großen Hai unter kleinen Fischen machen könnt.

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