Gedankenblasen-Modell – Die Entwicklung von Content-Ideen

Brainstorming, Mind-Mapping, Post-it-Methode oder einfach der stinknormale Notizzettel.

Es gibt verschiedenste Methoden und Tools, die einem bei der Entwicklung von Content-Ideen helfen können.

Oder sagen wir besser bei der Content-Sammlung.

Ich persönlich nutze sehr gerne das Gedankenblasen-Modell.

Von diesen Gedankenblasen hab ich eh schon genug im Kopf.

Auch, wenn es viel mehr kurzzeitige Gedankenblitze sind.

 

Jedenfalls eignet sich dieses Modell nicht nur, um Ideen für ein bestimmtes Thema zu finden, sondern ebenfalls, um die zugehörige Relation zu definieren.

Natürlich fliegen einem die Ideen nicht automatisch zu.

Google kann da zum Beispiel ein sehr hervorragender Freund und Helfer sein 😉

Jedenfalls: Wieder zurück zum Gedankenblasen-Modell.

1) Die Haupt-Gedankenblase definieren

Im Zentrum des ganzen Modells steht die Haupt-Gedankenblase mit dem Oberbegriff, zu dem neue Ideen gesammelt werden sollen.

In meinem Beispiel ist es das Wort: Positionierung.

Dieser Hauptbegriff kann – wie bei mir häufig – durch einen spontanen Gedankenblitz entstehen, durch den Besuch auf einem themenrelevanten Blog oder natürlich einfach über die schlaue Google-Suche.

Wie auch immer:

Schritt 1: Positioniere für das Gedankenblasen-Modell einen Oberbegriff in die Mitte eines Blattes.

2) Die ersten Gedankenblasen

Natürlich bieten sich für die ersten Gedankenblasen direkt-offensichtliche, dazugehörige Begriffe an.

Bei der Positionierung, wären das zum Beispiel:

Stehen die Begriffe in direkter Relation zum Hauptbegriff in der Mitte des Gedankenblasen-Modells, so erhält die jeweilige Blase die gleiche Größe, wie der Hauptbegriff.

Ganz deutlich wird dieses Beziehungskonstrukt an folgendem Beispiel:

Gedankenblasen-Modell_Marketing-Mix

Eigendarstellung @http://www.easel.ly

 

3) Weitere Ideen des Gedankenblasen-Modells

Wie auch die ersten Ideen, werden alle weiteren Begriffe – die in Verbindung zum Hauptwort stehen -in einer eigenen Blase angeordnet.

Je weiter der Gedanke vom Hauptbegriff wegrückt, desto kleiner die Relation und dementsprechend auch desto kleiner die Gedankenblase.

Es ist egal, wie groß das Gedankenblasen-Modell letztendlich wird.

Das ist jedem selbst überlassen.

Aber.

Ich persönlich empfehle nicht mehr als 20 Relations-Begriffe pro Modell.

Sonst wird das Ganze minimal unübersichtlich 😉

Welchen Vorteil ziehen wir aus dem Modell?

Genauso wie beim Mindmapping, ergeben sich für jede weitere Idee natürlich ebenfalls neue Gedanken.

Diese werden beim Gedankenblasen-Modell jedoch nicht an den jeweiligen Begriff gepackt.

Nein.

Sondern, diese ergeben ein eigenes Gedankenblasen-Modell.

Selbstverständlich stehen manche Aspekte ebenfalls in einer Relation zueinander.

Jedoch geht es bei diesem Ideen-Sammlungs-Prozess darum, die Begriffe immer vom Standpunkt des Hauptbegriffes zu entwickeln.

Eine weitere Möglichkeit im Rahmen des Gedankenblasen-Modells, ist das interne Potential einer integrierten Strategie.

Damit meine ich nicht eine Strategie für euren Blog oder eure Seite oder euer Unternehmen.

Die besteht hoffentlich schon im Vorhinein 😉

Viel mehr könnt ihr euch einen indirekten Redaktionsplan damit aufstellen.

Oder zumindest eine Vorauswahl von Ideen für diesen zusammensuchen.

Entweder man beginnt Beiträge zu schreiben, welche erst alle großen Gedankenblasen abdecken und sich dann den kleinen widmen.

Oder erst die Kleinen, dann die Gr0ßen.

Oder völlig durcheinander.

Das kann natürlich jeder selbst entscheiden =)

 

Ebenfalls könnt ihr auch eine ganze Gedanken-Cloud basteln, in dem ihr für einen Artikel zusammengehörige Blasen vermischt.

Wichtig jedoch, für jedes Modell und für jede Ideen, die manchmal so aus einem raussprudeln können:

Zielgruppen-Relevanz.

Behaltet bei der Auswahl einer Idee für einen Beitrag immer die Relevanz für eure Zielgruppe im Auge!

 

So, jetzt aber genug geschrieben.

Zum Schluss…

Nun noch ein von mir fertig-erstelltes Gedankenblasen-Modell =)

Gedankenblasen-Modell_ Positionierung

Eigendarstellung @http://www.easel.ly

Wie sammelt ihr eure Ideen?

Eine in meinen Augen weitere tolle Methode, hat Babak Zand auf seinem Blog, inklusive Vorlage vorgestellt.

 

 

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12 Comments

  1. Babak Zand

    7. April 2015 at 7:55

    Hallo Alexa!

    Coole Idee mit den Gedankenblasen. Musste an die BCG-Matrix denken, bei denen man auch mit der Größe der Darstellungen deren Bedeutung für das Unternehmen ablesen kann.

    Ich denke, dass das ganz hilfreich sein kann, wenn man thematische Zusammenhänge visualisieren möchte. Werd ich bei der nächsten Themenplanung mal ausprobieren.

    Also Dankeschön für das Modell und einen tollen Start in die Woche!

    Lg, Babak

    Reply

    • El Instante

      El Instante

      7. April 2015 at 8:07

      Hallo Babak,

      vielen Dank für dein Feedback.

      Ja, du hast Recht, an die BCG-Matrix hab ich ehrlich gesagt schon gar nicht mehr gedacht oder besser gesagt, ich hab sie schon verdrängt. Die läuft einem im Studium ja öfters mal über den Weg 😉

      Freue mich auf deine Erfahrungen bei einer nächsten Themenplanung =)

      Liebe Grüße und ebenfalls einen guten Start in die neue Woche,
      Alexa

      Reply

      • Ralph

        8. Juni 2015 at 18:58

        Hallo Alexa,

        auch wenn ich über den Namen Deines Modells schmunzeln musste, so gefällt mir Deine Idee dahinter sehr. Wie ist Deine Erfahrung im Alltag mit Deinem Modell?

        Beste Grüße

        Ralph

        Reply

        • El Instante

          El Instante

          9. Juni 2015 at 5:53

          Hallo Ralph,

          der Name zu dem Modell kam mir in den Sinn, als ich für einen Artikel recherchiert habe und mal wieder merken musste, wie viele „Blitzgedanken“ mir durch den Kopf schießen.

          Eigentlich funktioniert das Modell ähnlich wie das klassische Brainstorming mit der Ausnahme, dass man seine „Gedanken“ in unterschiedlichen Größen der Blasen, je nach Bedeutung anordnet.

          Ich benutze das Modell relativ oft. Insbesondere dann, wenn ich ewig lange an der Suche nach einem neuen Thema sitze. Dann schreibe ich mir den Hauptgedanken einfach in die Mitte und schaue mal, welche Ideen es sonst noch diesbezüglich geben könnte.
          Manchmal ergeben sich dabei wirklich einfache Gedanken, an die man vorher nie in diesem Zusammenhang gedacht hätte. =)

          Freut mich, dass dir das Modell gefällt und danke für dein Feedback.

          Liebe Grüße
          Alexa

          Reply

          • Ralph

            11. Juni 2015 at 15:11

            Gern geschehen 😉

            Ralph

    • Ralph

      8. Juni 2015 at 18:53

      Hallo Babak,

      Deinen Hinweis auf die BCG-Matrix finde ich gut. Daran dachte ich im ersten Moment gar nicht. Mich überraschte der Name des Modells — Gedankenblasen. Unabhängig vom Namengefällt mir diese Idee auch.

      Hast Du dies umgesetzt: „Ich denke, dass das ganz hilfreich sein kann, wenn man thematische Zusammenhänge visualisieren möchte. Werd ich bei der nächsten Themenplanung mal ausprobieren.“?

      Beste Grüße

      Ralph

      Reply

  2. […] kann euch zum Beispiel das Gedankenblasen-Modell […]

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  3. […] ab einem bestimmten Zeitpunkt rostet nicht nur die Ideensammlung ein, sondern häufig auch die […]

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  4. […] Ich selbst benutze gerne das Gedankenblasen-Modell, um neue Themen für meine Posts zu finden bzw. zu entwickeln. Welche Möglichkeiten nutzt […]

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  5. […] bevor wir die Keyword-Recherche zur Themenfindung betreiben, muss uns klar sein, welche Ziele wir mit dem Blogbeitrag verfolgen und wie wir andere […]

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  6. […] das von mir aus den Wolken geschaffene Gedankenblasen-Modell ist auch dafür da, um neue Ideen für einen Artikel zu […]

    Reply

  7. […] dieser Arbeitsweise kann zum Beispiel das Gedankenblasenmodell helfen, mit dessen Hilfe ihr Themen systematisch strukturieren könnt. Ein Beispiel dafür könnte […]

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Über mich


Ich bin Alexa, 22 Jahre alt und frisch gebackene Bachelorette in Medien- und Kommunikationsmanagement. Im Prinzip kann man mich als Kommunikations-Fetischistin und Wortfindungsfreak bezeichnen. Aber hier in meinem Blog, versuche ich mich mit Wort-Neubildungen eher zurückzuhalten. Hier dreht sich hauptsächlich alles um das Thema Content Marketing und mit welchen Tipps ihr euren Blog zum großen Hai unter kleinen Fischen machen könnt.

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