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Die Content-Welt steht still: 3 Killer-Strategien auf der Probe!

Die Content-Welt steht still: 3 Killer-Strategien auf der Probe!

Welcher Teil der Content-Welt gehört dir?

Bist du der Fakten-Mensch unter den Content-Machern, der seiner Zielgruppe nützliche Informationen prägnant zusammenstellt?

Oder gehörst du eher zu der Sorte, die gerne Schmetterlinge und Liebesduft in der Content-Welt verbreiten will?

Wie dem auch sei, egal für welche der Killer-Strategien ihr euch entscheidet oder schon entschieden habt:

Macht es richtig!

Und genau diesen Weg und einige hilfreiche Tipps, beschreibt der vorliegende Artikel.

Wir starten mal mit leichter Kost:

Die Voraussetzungen für Content Killer-Strategien

Wo beginnt der Startschuss für eine Content-Strategie?

Natürlich sind vor der eigentlichen Definition und Festlegung einer Strategie einige Vorkehrungen zu treffen.

Diese nehmen großen Einfluss.

Einfluss auf den Erfolg deiner langfristigen Planung und Umsetzung im Rahmen des Content-Marketing.

Für diesen Schritt hat Babak Zand auf seinem Blog eine Roadmap erstellt, die in erster Linie bei der Planung einer solchen Strategie zur Hilfe eilt.

Zusätzlich helfen dir dabei Tools wie der Themenplan und ein Redaktionsplan.

An Hand dieser Daten und Erkenntnisse, geht es einen Schritt weiter:

Welcher Strategietyp bist du? Honigbiene oder Eintagsfliege?

Prinzipiell ist diese Frage leicht zu beantworten:

Das, was zu deinem Konzept passt!

Und für diesen Aspekt zählt natürlich wiederum zu wissen:

  • Was will meine Zielgruppe?
  • Welche Ziele verfolge ich?
  • Was möchte ich langfristig mit meinem Content erreichen?

In diesem Fall geht es genauer gesagt um die Nachhaltigkeit im Content Marketing.

Möchtest du eine Eintagsfliege sein?

Oder lieber eine wohlgenährte Honigbiene, die sich mehr als einen Tag an ihr Nest bindet?

Deine Entscheidung!

Insgesamt geht es gleichzeitig um die Frage, welche Positionierung du in deiner Branche einnehmen willst.

Bist du eher ein kleiner Fisch im Becken großer, vieler, hungriger Haie?

Oder willst du auf langfristige Sicht ein Influencer sein?

Hier klinke ich mich aus, denn der Affenblog hat an dieser Stelle eine super Antwort auf diese Frage für euch: Der schnelle und smarteste Weg, um in fast jeder Nische ein Experte zu werden.

Wie dem auch sei, mein heutiger Artikel legt jedoch den Fokus auf 3 Killer-Strategien im Content Marketing und wie diese zu bewerten sind.

Welche Killer-Strategie macht das Rennen?

1) Die Informativen

Informationen gibt es viele!

Das Problem an reinen, kurzfristigen Informationen: Ihre Zeitlosigkeit.

Denn zeitloser Content lebt von Inhalten, die für die Zielgruppe einen langfristigen Nutzen bieten.

Mit kurzfristigen Informationen sind vor allem „News“ gemeint, denn diese werden in der Regel nicht   langfristig verankert.

Ganz im Gegenteil.

Sie werden wahrgenommen und dann fast schon wieder in der gleichen Sekunde beiseite geschoben.

Natürlich sind News grundsätzlich nichts Schlechtes, wenn sie zum Beispiel direkt mit dem Blog in Verbindung stehen. Dennoch sollte man seinen Fokus bei dieser Strategie nicht auf News verlagern.

Insgesamt ist es wichtig, Informationen mit nützlichen Zusatzinfos anzureichern.

Das kann zum Beispiel eine Infografik sein oder ein qualitativer Link zu einem weiteren Artikel im Rahmen des Themas.

Denn damit erschafft ihr objektiven Content, der auch noch nach dem Lesen eines Artikels weiterverwendet werden kann.

Um reine auf Informationen basierende Texte ein bisschen spannender zu machen, helfen folgende Tipps:

  • Baue deinen Wortschatz aus
  • Integriere einen diskussionswürdigen Aspekt in deinem Artikel
  • Fordere deine Leser zu einer Handlung auf

2) Die Emotionsgeladenen

Eine emotionale Strategie ist dafür da, um etwas im Konsumenten zu bewirken.

Und dafür sind Gefühle eben genau richtig!

Ladet euren Content mit einer affektiven Assoziation auf, die den Leser binnen von Sekunden an eure Worte bindet.

Häufig wird solch ein Aufhänger bereits an den Anfang eines Artikels gestellt. Beispiele dafür sind ein persönliches Erlebnis, ein aktuelles mit dem Thema in Verbindung stehendes Ereignis oder auch eine Frage.

Diese Strategie eignet sich für Themenbereiche, die eine subjektive Meinung fordern und darauf ausgerichtet sind, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen.

Bei Emotionen geht es schließlich darum, eine Gefühlsebene zu errichten:

  • Identifikation
  • Wut
  • Kritik

Diese Ebene beeinflusst gleichzeitig die Handlung bzw. Reaktion des Konsumenten.

Welchen Schritt geht er/sie nach dem Lesen des Artikels?

Liest er/sie ihn überhaupt bis zum Ende?

Hinterlässt der Leser dir einen Kommentar?

Eine Mail?

Empfiehlt er/sie den Artikel womöglich weiter?

All diese Reaktionen basieren auf Emotionen und werden schon relativ früh unterbewusst entschieden.

In engem Zusammenhang dazu steht auch die nächste der insgesamt 3 Killer-Strategien:

3) Die Viralitätswunder

Du willst, dass Tausende deinen Artikel teilen?

Ihn kommentieren und verlinken?

Diese Killer-Strategie macht es möglich. Jedoch hört sich das einfacher an als gedacht.

Jeder kennt es: Ein besonderes Foto oder ein witziges Video!

Einer hat´s entdeckt und seinen Freunden gezeigt und schon ist der Schneeball in Bewegung.

Die Viralitätsstrategie setzt einen Überraschungseffekt, etwas Unerwartetes voraus.

Im Prinzip werden hier alle zuvor genannten Aspekte vereint.

Was ist nötig, um Content zu entwickeln, der ein viraler Hit wird?

  • Bilder und/oder Infografiken
  • Links
  • nützliche Infos
  • besonders viele Emotionen
  • den ultimativen Überraschung-Effekt

Zu dem kommt noch ein weiterer Aspekt:

Das Content-Seeding

Ganz einfach gesagt: Die richtige Verbreitung eures Contents!

Darauf will ich in diesem Artikel allerdings gar nicht ausführlich eingehen.

Jedoch sollte jeder immer im Hinterkopf behalten:

Manche Kanäle eignen sich eben besser für z.B. emotionale Killer-Strategien und manche eben weniger.

Als konkretes Beispiel für die informative Strategie: Es ist schwieriger Content über eine Foto-Plattform wie Instagram zu verbreiten. Emotionen sind dort einfacher zu platzieren und zugleich zu visualisieren.

Ebenso ist es nur mit einem Blog-Beitrag nicht getan, wenn es euer Ziel ist nachhaltige Emotionen zu vermitteln. Spielt innerhalb der emotionalen Killer-Strategie mit affektiven Komponenten eures Contents auf unterschiedlichen Kanälen.

________________________________________________________________________________

Also nochmal zu der Frage: Honigbiene oder Eintagsfliege?

Macht euch erst Gedanken über eure Ziele, die Erwartungen eurer Zielgruppe und die themenspezifische Ausrichtung eures Contents.

Dementsprechend solltet ihr die jeweilige strategische Entscheidung treffen und konsequent verfolgen. Letztendlich stehen alle Strategien in einer Beziehung zueinander und man sollte prinzipiell alle Faktoren, also Informationen, Emotionen und Viralität, im Content integrieren.

Nur so wird Content zu gutem und relevanten Content für eure Zielgruppe!

Also an alle Honigbienen und Eintagsfliegen der Content-Welt:

Ich wünsche euch für Erfolg bei eurer Entscheidung!

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3 Comments

  1. Ralph

    16. August 2015 at 18:30

    Hallo Alexa,

    Dein Artikel finde ich sehr inspirierend.
    Er zeigt mir, dass das Thema Content Marketing ein gewisses Know how voraussetzt.

    Beste Grüße

    Ralph

    P.S.: Wie war Deine wohlverdiente Sommerpause?

    Reply

  2. El Instante

    El Instante

    16. August 2015 at 21:10

    Hallo Ralph,

    lieben Dank für deinen Kommentar.

    Definitiv!

    Die wichtigste Voraussetzung für das Thema Content Marketing: In welche Richtung will ich gehen?!
    Und dazu gehört – wie du schon gesagt hast – das gewisse Know how.

    Welche Grundlagen bilden für dich das „Know How“, um in das Thema Content Marketing einzusteigen?

    Liebe Grüße
    Alexa

    PS: Mein Urlaub war erholsam, aber natürlich wie immer zu kurz 😉 Und die Mücken waren dieses Jahr besonders fies, dort wo ich war ;O Aber, hab es überlebt :)

    Reply

  3. Carsten

    8. Juni 2016 at 10:42

    Hallo Alexa,

    vielen lieben Dank für den Link zu meinem Seeding-Artikel bei uns auf dem Blog. Hab ich leider erst jetzt mitbekommen. :)

    Der Artikel gefällt mir auch richtig gut. Ich würde mich selbst eher als den informativen Typ sehen. Gut, dass wir bei uns auch die emotionsgeladenen Typen haben, die mir ab und zu zu mehr Gefühlsausrichtung in meinem Content verhelfen.

    Liebe Grüße
    Carsten

    Reply

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Über mich


Ich bin Alexa, 22 Jahre alt und frisch gebackene Bachelorette in Medien- und Kommunikationsmanagement. Im Prinzip kann man mich als Kommunikations-Fetischistin und Wortfindungsfreak bezeichnen. Aber hier in meinem Blog, versuche ich mich mit Wort-Neubildungen eher zurückzuhalten. Hier dreht sich hauptsächlich alles um das Thema Content Marketing und mit welchen Tipps ihr euren Blog zum großen Hai unter kleinen Fischen machen könnt.

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