Content Marketing (4.0) – Wohin damit?

Vor einigen Tagen bin ich durch Zufall via Twitter auf die Blogparade „Was ist Content Marketing?“ von toushenne-Blogger Robert Weller und Andreas Quinkert gestoßen.

Gedanklich und auch thematisch passt dieses Buzzword ideal in die Struktur meines Blogs „El Instante“.

Und deswegen dachte ich mir: Stift in die Hand, schnell noch ein bisschen Papier gezückt und schon kann die Gedanken- und Wortreise zu dem Thema losgehen.

Mitte März hatte ich bereits einen Artikel rund um die in meinen Augen bestimmendsten Erfolgsfaktoren für gutes Content Marketing geschrieben.

Aber nun erstmal zu der Frage:

Was ist überhaupt Content Marketing?

Ich definiere dieses wieder aufkommende Buzzword als mehrwert-orientierte Ansprache, welches im engeren Sinne mit Emotionen verpackt, für die relevante Zielgruppe spezifische Inhalte langfristig bereitstellt.

Zudem sind natürlich weitere Faktoren -neben dem Content- wichtig. Dazu gehören selbstverständlich zu wissen, wer überhaupt unsere Zielgruppe ist, die Verbreitung über Social-Media-Kanäle, sowie SEO und natürlich auch: Wo soll unsere Reise hingehen?

Einordnung von Content Marketing: Pull statt Push

Wie es sich allgemein natürlich gezeigt hat, entwickelt sich das Marketing weiterhin vom Push zum Pull.

Heutzutage versuchen wir mit zielgruppenspezifischen Inhalten und magischen Zutaten wie Emotionen, Storytelling und Viralität, die Konsumenten zu uns zu locken.

Sie langfristig von uns zu begeistern.

Dabei liegt der Fokus in meinen Augen auf dem Aspekt: langfristig!

Klar ist es cool, wenn wir pro Tag unzählige Unique User und Visits verzeichnen können.

Aber was bringt´s uns, wenn diese wie eine Eintagsfliege nur für einen Tag unseren Content überfliegen und am nächsten schon wieder auf der Suche nach anderen Anbietern sind?

Natürlich gar nichts!

Deswegen zählt umso mehr, zunächst vorhandene User an den Content zu binden, sie inhaltlich zu fesseln, sodass sie nicht mehr loslassen wollen und können.

Das Gefühl vermitteln: Wir haben einfach den besten Content speziell für dich!

Und das eben weniger über Werbung, mehr mit wirkungsvollem Content Marketing.

Warum?

Werbung spielt zwar immer noch eine entscheidende Rolle, aber in heutigen Zeiten des Informations-Wahnsinns, wird es zunehmend schwer, Konsumenten von sich zu überzeugen.

Deshalb bietet sich eben das Content Marketing an!

Inbound Marketing

http://www.first10.co.uk/work/

 

Wir dürfen den klassischen „Selling-Faktor“ nicht vergessen, dennoch müssen wir ihn für den heutigen neuen Konsumenten einfach wie auf Wolke 4.0 verpacken.

Nicht Wolke 7!

Dort leben Konsumenten, die weiterhin die bekannte rosa-rote Brille aufhaben und mit Herzchen in denAugen durch die Welt laufen.

Auf Wolke 4.0 leben die Kunden, die uns Unternehmen herausfordern, sie zu überzeugen.

Und das funktioniert nun mal mit hilfreichem und wirkungsvollem Content.

Das Content Marketing 4.0 lebt aktuell.

Seine Entwicklung:  Beschreibend – Informativ – Emotional.

 

Aus all diesen Gründen, sehe ich persönlich dieses Marketing-Instrument im Bereich „Below-The-Line“ Online bzw. im Inbound-Marketing.

Denn unter diese Methode, fallen alle dazugehörigen Instrumente:

  • SEO
  • Social Media Marketing
  • PR
  • Content Marketing

Und es wird so sein, dass Content Marketing weiterhin an Relevanz und Bedeutung gewinnen wird, denn unsere Konsumenten werden nun mal täglich anspruchsvoller!

Also los ihr Content-Könige und Content-Königinnen!

Begeistert eure Kunden mit unvergesslichen Inhalten und Stories!

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19 Comments

  1. Robert Weller

    25. März 2015 at 13:02

    Hallo Alexa,
    deine Ansichten teile ich so. Allerdings sehe ich auch den Vertrieb, also die eigentliche Konvertierung von Leads zu Kunden, als ein Teil des Inbound Marketing Prozesses. Die Schnittstelle könnte bspw. per E-Mail-Kommunikation/Marketing geschehen, was in deiner Liste auch nicht aufgeführt ist. Klar, Wieso wollen wir Grenzen ziehen, wenn der Prozess von „Unbekannte Personen anlocken“ bis hin zu „Kunden gewinnen und binden“, eigentlich viel umfangreicher ist? Genau diese Trennung ist doch offensichtlich das Problem, dass ganzheitliches Marketing vielen Unternehmen so schwer fällt 😉

    Freue mich auf weitere Beiträge in der Blogparade und ich glaube, wir tauschen uns auch mal näher aus! 🙂

    Grüße,
    Robert

    Reply

  2. El Instante

    El Instante

    25. März 2015 at 16:34

    Hallo Robert,

    danke erstmal für deinen Aufruf, diese Blogparade zum Thema Content Marketing zu halten.

    Ich bin voll und ganz deiner Meinung, natürlich gehören auch weitere Aspekte in den Inbound Marketing Prozess, wie du sagst z.B. die E-Mail-Kommunikation.
    Und ich stimme dir ebenfalls zu, dass viele Unternehmen auch heute noch enorme Probleme damit haben, ihr Marketing integriert innerhalb der ganzen Organisation zu führen.

    Freue mich ebenfalls über einen weiteren Austausch mit dir und danke für dein Feedback 🙂

    Liebe Grüße
    Alexa

    Reply

  3. Sebastian

    3. April 2015 at 9:01

    Hallo Alexa,

    ich teile Deine Gedanken, dass Marken mit Content Marketing trotz Informations- und Werbeüberflutung einen Weg in die Köpfe der Leute finden. Den Kunden auf Wolke 4.0 zu heben und sich selbst dabei nicht als den Helden der Geschichte darzustellen wird für einige Unternehmen sicher eine gewaltige Umstellung.

    Aber warum trennst Du Content Marketing so von den anderen Instrumenten SEO, Social Media Marketing und PR ab? Siehst Du da eine klare Trennung?

    Viele Grüße
    Sebastian

    Reply

    • El Instante

      El Instante

      3. April 2015 at 11:52

      Hallo Sebastian,

      vielen Dank für deine Anregungen.

      Vielleicht ist das aus meinem Artikel ein wenig missverständlich zu verstehen :/
      Da ich ja in meinem Artikel das Content Marketing als Hauptschwerpunkt beschreibe, habe ich es nicht mehr mit in die Auflistung zu „SEO, Social Media Marketing und PR“ aufgenommen.
      Selbstverständlich gehört es dazu, die anderen Instrumente sind nur neben dem Content Marketing ebenfalls zu nennen und gehören somit für mich zum „Inbound Marketing“.

      Hoffe, meine Antwort ist verständlich =)

      Liebe Grüße und schöne Feiertage
      Alexa

      Reply

  4. Ralph

    3. April 2015 at 10:11

    Hallo Alexa,

    genau darin liegt meiner Meinung nach immer mehr die Herausforderung für uns Unternehmen:

    Deswegen zählt umso mehr, zunächst vorhandene User an den Content zu binden, sie inhaltlich zu fesseln, sodass sie nicht mehr loslassen wollen und können.

    So emotionale beschreibe ich „Content Marketing“ nicht: http://bit.ly/1FiAgmq 😉

    Hier besitze ich eine andere Meinung als Du:

    Dort leben Konsumenten, die weiterhin die bekannte rosa-rote Brille aufhaben und mit Herzchen in denAugen durch die Welt laufen.

    Auf Wolke 4.0 leben die Kunden, die uns Unternehmen herausfordern, sie zu überzeugen.

    Auch all die Konsumenten auf Wolke 7 sind für Unternehmen relevant, denn sie müssen essen, trinken und benötigen Dinge des Alltags. Sie fordern Unternehmen sogar heraus. Diese Herausforderung ist speziell bzw. anders.

    Es grüßt Dich

    Ralph

    Reply

    • El Instante

      El Instante

      3. April 2015 at 12:03

      Hallo Ralph,

      ich danke dir, für dein ehrliches Feedback =)

      Selbstverständlich liegt die Herausforderung für Unternehmen heutzutage darin, die User an sich zu binden.
      Jedoch ist die Neu-User-Gewinnung ja bekannterweise um einiges schwieriger bzw. ressourcenintensiver, als Bestands-User zu halten.
      Wenn diese begeistert werden, dann kommen neue User durch einfache Weiterempfehlung von fast alleine.
      („Fast“ daher, weil natürlich auch bei denen der Content zu ihren Bedürfnissen passen muss)

      Zu deinem anderen Aspekt, dass auch die Konsumenten auf Wolke 7 wichtig sind:

      Klar leben auf Wolke 7 ebenfalls potenzielle Interessenten (das will ich gar nicht abstreiten 😉 ), jedoch bin ich der Meinung, dass wenn man die User von Wolke 4.0 für sich langfristig begeistern kann (was eindeutig schwieriger ist), dann sind die von Wolke 7 ein Kinderspiel.

      Freue mich auf den weiteren Austausch =)

      Liebe Grüße
      Alexa

      Reply

  5. Ben Harmanus

    11. April 2015 at 18:47

    Interessant. Man schreibt einen 2300-Wörter-Artikel zur Definition von Content Marketing. Dann lese ich mir andere Artikel durch, die an der Blog-Parade von Robert teilnehmen – und siehe da – ich habe das Gefühl, dass ich so vieles bei mir nicht erwähnt habe:

    1. Die Begriffe Pull / Push
    2. Wie wichtig und vorteilhaft Nachhaltigkeit ist

    Und ja: Nicht Content ist King. Der Kunde (auf Wolke 4.0) ist King.

    Danke Alexa!

    Grüße, Ben

    Reply

  6. El Instante

    El Instante

    12. April 2015 at 13:27

    Hallo Ben,

    danke für dein Feedback zu meinem Artikel =)

    Ja manchmal verliert man sich in seinen eigenen Gedanken, ich kenne das sehr gut.
    Aber dennoch finde ich deinen Artikel ebenfalls sehr aufschlussreich und vor allem die drei einzelnen Phasen.
    Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass du mit der Erläuterung der möglichen Fehler im Bereich Content Marketing, noch mal klar geworden ist, dass Content Marketing nicht nur aus Content besteht.

    Liebe Grüße
    Alexa

    Reply

  7. […] Alexa Kopka […]

    Reply

  8. Jutta Beyer

    22. April 2015 at 15:31

    Hallo Alexa,

    Dein Artikel gefällt mir gut, ich finde auch den Aspekt der Nachhaltigkeit wichtig. Und dass der Content relevant für die Zielgruppe ist, egal auf welcher Wolke die lebt 😉

    Liebe Grüße
    Jutta

    Reply

  9. El Instante

    El Instante

    22. April 2015 at 15:53

    Hallo Jutta,

    ich danke dir für dein ehrliches Feedback.

    Natürlich spielt der Content für jede Wolke, auf der Personen der relevanten Zielgruppe sitzen könnten, eine Rolle in Bezug auf seine Relevanz. =)

    Ich persönlich spreche dem Faktor „Nachhaltigkeit“ eine sehr entscheidende Relevanz zu.
    Habe dazu ebenfalls einen Artikel geschrieben.

    Mich würde noch was anderes interessieren:

    http://bit.ly/1EyCU98 –> Wer gibt in deinen Augen die Relevanz eines Themas vor?

    Liebe Grüße
    Alexa

    Reply

    • Jutta Beyer

      22. April 2015 at 21:50

      Hallo Alexa,

      da könnte man bestimmt auch seitenweise drüber diskutieren 😉

      Wie ich in meinem Artikel geschrieben habe, halte ich Content Marketing für eine Win-win-Situation.
      Das heißt der Content muss natürlich für die Zielgruppe relevant sein (Relevanz durch den berühmten Mehrwert wie z. b. Problemlösung etc.) aber eben auch auf die Unternehmensziele einzahlen.
      –> Relevanz wird meiner Meinung nach (hauptsächlich) sowohl vom Kunden als auch vom Unternehmen bestimmt. Daneben können Faktoren wie z. b. aktuelle Geschehnisse, Trends etc. die Relevanz der Inhalte auch beeinflussen.

      LG Jutta

      Reply

  10. El Instante

    El Instante

    23. April 2015 at 8:00

    Hallo Jutta,

    vielen Dank für dein schnelles Feedback.

    Ich sehe das ähnlich: In erster Linie, wird ein Thema oft von der jeweiligen Zielgruppe als relevant bestimmt.
    Meiner Meinung nach kommt es jedoch ebenfalls immer darauf an, welches Ziel ein Unternehmen oder ein anderer Content-Anbieter wie Blogger verfolgt..

    Liebe Grüße
    Alexa

    Reply

  11. […] Hier der Artikel dazu: „Content Marketing 4.0 – Wohin damit?“ […]

    Reply

  12. […] den letzten Monaten ist die Diskussion um den Begriff Content Marketing ziemlich hitzig […]

    Reply

  13. […] Instrument Content Marketing ist keine Innovation oder super-duper tolle neue […]

    Reply

  14. […] sollte man sich – vor allem im Content Marketing – auch anderen Meinungen von z.B. anderen Autoren bzgl. des gleichen Themas […]

    Reply

  15. […] Content Curation – So lautet das „Buzzword“ dieses integrierten Prozesses im Content Marketing. […]

    Reply

  16. […] Natürlich genauso wie zum Buzzword Content Marketing. […]

    Reply

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Über mich


Ich bin Alexa, 22 Jahre alt und frisch gebackene Bachelorette in Medien- und Kommunikationsmanagement. Im Prinzip kann man mich als Kommunikations-Fetischistin und Wortfindungsfreak bezeichnen. Aber hier in meinem Blog, versuche ich mich mit Wort-Neubildungen eher zurückzuhalten. Hier dreht sich hauptsächlich alles um das Thema Content Marketing und mit welchen Tipps ihr euren Blog zum großen Hai unter kleinen Fischen machen könnt.

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