Kommunikation
5 Dinge, die mehrwertiger Content unbedingt braucht!

5 Dinge, die mehrwertiger Content unbedingt braucht!

5 Dinge, die mehrwertiger Content unbedingt braucht!

Das ist nicht schwer!

In weniger als 10 Minuten zu Content mit höherem Mehrwert!

Man benötigt nur die richtige Guideline dafür. Und eben ein paar Minuten Zeit.

Ich will damit gar nicht sagen, dass jeder Content dadurch direkt einen Superman-Push in Sachen Mehrwert bekommt.

Aber, damit kommt ihr dem Ganzen auf jeden Fall ein großes Stück näher.

Bevor wir jedoch starten, sollte man sich erstmal die Frage stellen:

Was bedeutet überhaupt Content mit Mehrwert?

Ja, tatsächlich: Eine sehr wichtige Frage!

Um euch jedoch jetzt nicht mit langweiligen Wiederholungen zu nerven, empfehle ich für alle, die diese Frage nicht klar beantworten können, den Artikel von Stephanie Kowalski im bloggerabc:

Welcher Inhalt darf es sein: Mit Mehrwert, Nutzwert oder Relevanz?!

Dort erfahrt ihr wirklich alle nötigen Informationen in Bezug auf diesen Begriff.

Weiter im Text: Jetzt legen wir direkt mal los mit dem ersten Aspekt:

Überprüfe deine Headline

Hier fängt Mehrwert schon an.

Die Headline.

Eine Überschrift bildet nicht nur die thematische Grundlage eines Artikels, sondern sie vermittelt dem Leser in knackigen Worten: Das bietet dir mein Artikel!

Das kann zum Beispiel ein bestimmtes Versprechen sein oder eine Frage bezüglich eines Problems deiner Zielgruppe.

Zugegeben, ich persönlich bin kein großer Held in Sachen „Überschriften texten“.

Aber was wäre das Leben ohne Internet?!

Ein sehr hilfreiches Tool für die Entwicklung einer genialen Überschrift:

Der Headline-Analyzer von CoSchedule!

headline

 

Dort gebt ihr einfach die Idee für eine Überschrift oder zur Kontrolle einer bereits bestehenden ein.

Schnell noch auf „Analyze Now“ geklickt und schon spuckt dir das System das Ergebnis aus.

Insgesamt ein cooles Tool, allerdings ist es schwierig dieses auch wirklich „zufriedenzustellen“.

Selbst, wenn ihr die gewünschten Ansprüche erfüllt, meistens steigt das Resultat nicht über 60.

Aber trotzdem: Ausprobieren!

Ziel des Artikels

Was möchtet ihr explizit euren Lesern bieten?

Fakten, Emotionen, eine Anleitung?

Dieser Punkt hängt ebenfalls mit der Überschrift zusammen.

Nehmen wir mal an, ihr schreibt in eurer Headline:

„So wirst du in 5 Minuten zum Millionär!“

Das ist schon ein großes Versprechen.

Euer Artikel bietet allerdings lediglich Fakten dazu, was ein Millionär ist, welche es auf der Welt gibt und wie groß deren Vermögen ist.

Was habt ihr damit im Hinblick auf eure Headline erreicht?

Schlicht und ergreifend: NICHTS!

Und mit mehrwertigem Content hat das leider auch herzlich wenig zu tun.

Damit habt ihr 1. euer Versprechen nicht erfüllt und 2. euer Ziel nicht erreicht.

Die Konsequenz?

Unzufriedene Leser, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht nochmal wiederkommen.

So wird es leider Nichts mit der Steigerung von Content-Mehrwert!

Aber schauen wir mal weiter…

Dein Werk

Was meine ich mit „Dein Werk“?

Im Prinzip erfasse ich damit den Hauptteil eures Artikels.

Nachdem wir jetzt schon die Aspekte „Headline“ und „Ziel“ besprochen haben, gehen wir einen weiteren Schritt nach vorn.

Zum Herzstück: Der Artikel.

Ganz wichtig dabei ist es euch zu überlegen bzw. in bestehenden Artikeln zu überprüfen: Was bietet ihr euren Lesern, was sie noch nicht kennen?

Und vor allem aus diesem Punkt heraus entsteht mehrwertiger Content.

Das NEUE in einem Artikel kann zum Beispiel folgendes sein:

  • eine individuelle Infografik
  • eventuell ein Interview
  • eine aktuelle Diskussion, die du aus deiner Perspektive erläuterst
  • ein Artikel, in dem du Meinungen deiner Leser zusammenfasst
  • ein Video
  • oder auch die Vorstellung eines für deine Zielgruppe unbekannten Tools

Was auch immer, Content-Mehrwert erreicht ihr, wenn ihr euch immer die Frage stellt:

Was können meine Leser langfristig mit dem Artikel bzw. den Inhalten darin anfangen?

Ist dein Beitrag nur ein „Nice-To-Know“ oder viel besser ein „Nice-To-Have“?!

Überrascht eure Zielgruppe mit neuen Inhalten und neuen Informationen oder verpackt alte Infos mit neuen zusätzlichen Anregungen.

Die doppelte Lesereise

In 5 von 10 Sätzen: Fehler!

Und der bekannte rote Faden lässt sich auch nur an manchen Stellen erkennen.

Diese Aspekte mindern zusätzlich den Mehrwert eures Contents.

Aus diesem Grund möchte ich euch meine Lesereise ans Herz legen, die ich bei jedem Artikel durchführe.

  • Schritt 1: Lest euren Artikel nur im Hinblick auf grammatikalische Fehler und Rechtschreibung.
  • Schritt 2: Wie oben schon kurz erwähnt: Der rote Faden. In der zweiten Leserunde sollt ihr euch nur auf Sinnhaftigkeit konzentrieren. Werden Aspekte, die ihr in eurer Einleitung angesprochen habt im Laufe eures „Werkes“ ausreichend erläutert? Besteht euer mehrwertiger Content aus inhaltlich verknüpften Absätzen? Beschreiben Zwischenüberschriften exakt die Kernaussage des jeweiligen Abschnittes?

Das Ziel der zweiten Leserunde ist das Verständnis!

Deshalb: Lest den Text auch ruhig drei- oder viermal.

Hauptsache ihr habt am Ende Content geschaffen, der in sich ein mehrwertiges Konzept bietet.

Netzwerkeffekte

Habt ihr die zuvor genannten Punkte abgearbeitet?

Super, dann können wir direkt zum nächsten Schritt übergehen.

Netzwerkeffekte.

Aber, was ist das eigentlich?

Ganz einfach.

Effekt, bei dem der Nutzen eines Gutes mit steigender Nutzerzahl zunimmt. 

     – Wirtschaftslexikon

Was bedeutet dies jetzt für euch und euren Content?

Sobald ihr mehrwertigen Content bietet, geht es darum ihn auch in die Welt zu verstreuen.

Zeig, wer du bist!

Je mehr Leute sich für eure Inhalte interessieren, sie teilen und kommentieren, desto größer wird der Aufmerksamkeitsgrad.

Diesen Flow müsst ihr dann nur noch für euch nutzen.

Und ganz wichtig: Zeige Wertschätzung!

Wie ihr euren Fans, Lesern und auch Influencern den nötigen Respekt zeigt, dazu kann ich euch den Artikel von Claudia Dieterle auf dem Blog Zielbar empfehlen:

Wie du Wertschätzung beim Networking zeigst.

 

Postet regelmäßig alten Content, Artikel anderer Blogger und natürlich auch neue Artikel von euch.

Bestenfalls auf unterschiedlichen Kanälen.

Welche diesbezüglich zu euch und eurem Konzept passen, das muss man leider selbst rausfinden.

Dafür habe ich noch einen anderen kleinen Tipp:

Erstellt euch am besten eine Excel-Liste für eure Kanäle.

Dort solltet ihr jeden Post (mit Titel) eintragen und dann jeweils beobachten, wie viele Likes, Shares, Kommentare oder andere Entitäten ihr dafür bekommt.

Das hilft einfach unheimlich, den Überblick zu behalten und die Kanäle zu steuern.

Darüber hinaus hilft solch eine Liste super dabei herauszufinden, welche Kanäle eben die Richtigen sind.

________________________________________________________________________

Am Ende des Tages zählt jedoch nur eine Frage:

Was haben meine Leser von diesem Artikel?

Wie wird auch aus ihm mehrwertiger Content?

Und an dieser Stelle nützt es nichts, wenn ihr euren Artikel toll findet (weil ihr der Autor/die Autorin seid), euch in den Himmel lobt und denkt: Jetzt hab ich endlich das Rad neu erfunden!

Am Ende wird immer abgerechnet.

Solange eure Zielgruppe sich nicht für euren Content interessiert (und das fängt wie wir jetzt wissen schon bei der Headline an), ihn nicht als relevant empfindet und er vor allem keinen Mehrwert bietet – Dann solltet ihr die zuvor besprochenen Punkte dringend abarbeiten.

Und um euch damit nicht im Regen (trotz momentaner Sonnenphase) stehen zu lassen, habe ich euch eine Checkliste erstellt.

Diese könnt ihr euch ausdrucken und jeden Artikel dahingehend prüfen und bearbeiten.

Checkliste_Content Mehrwert

Also: Los an die Mehrwert-Monster in eurem Content.

Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps?

Dann schreibt doch einfach einen kleinen, schmerzlosen Kommentar oder eine Mail an alexamanoeuvre7793@gmail.com!

Ich freue mich auf eure Anregungen!

 

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9 Comments

  1. Claudia Dieterle

    10. Juli 2015 at 20:47

    Hallo Alexa,

    stimmt, der Artikel von Stephanie sagt schon alles, was man zum Thema Mehrwert, Nutzen und Relevanz wissen sollte.
    Die Headline ist meiner Meinung nach das Kernstück des Artikels, denn die muss dafür sorgen, Interesse und Neugierde zu wecken, damit überhaupt jemand weiter liest.
    Das Ziel verfehlen alle Überschriften, die nicht halten, was sie versprechen. Da stimme ich Dir zu, dass so ein enttäuschter Leser wohl eher nicht wiederkommen wird.
    Die Beispiele, die Du bei „Mein Werk“ erwähnst“, finde ich gut., solche Zugaben werten jeden Artikel auf und sorgen für Mehrwert.
    Die doppelte Lesereise ist auch wichtig. Wobei es besser ist, wenn das ein anderer macht. Bei den eigenen Texten ist man oft blind bei häufigem Lesen.
    Da hast Du Recht, zum Schluss darf die Werbung in sozialen Netzwerken natürlich nicht fehlen. Vielen Dank für die Verlinkung zum ZIELBAR-Artikel.

    Viele Grüße
    Claudia

    PS: Es war Mehrwert für mich dabei, ich besuche Deinen Blog gerne wieder. :-)

    Reply

  2. El Instante

    El Instante

    10. Juli 2015 at 21:28

    Hallo Claudia,

    vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar zu diesem Artikel.

    Zunächst einmal freut es mich sehr, dass für dich in diesem Artikel Mehrwert vorhanden ist und du meinen Blog gerne wieder besuchen magst :)

    Natürlich hast du recht: Die Headline ist das Herzstück jeden Artikels.
    Ich finde jedoch auch, dass der Artikel selbst ebenfalls zum Herzstück gehört, denn genau hier zeigt der Autor/die Autorin: Ich gebe nicht nur ein Versprechen, sondern ich kann dies auch einhalten :)

    Hast du noch einen besonderen Tipp für einen höheren Mehrwert?

    Liebe Grüße
    Alexa

    PS. Habe deinen Artikel sehr gerne verlinkt :)

    Reply

  3. Claudia Dieterle

    11. Juli 2015 at 7:38

    Hallo Alexa,

    vielen Dank für Deine nette Antwort. Ich denke, einen besonderen Mehrwert bietet man immer dann, wenn man zu einem Thema schreibt, das viele interessiert, neue Aspekte bietet, zum Denken anregt, Hilfe bietet, usw.. Über die meisten Themen wurden ja bereits mehrfach geschrieben und wenn man dann noch eine Zugabe macht, wie z. B. eine praktische Checkliste, eine Infografík dann wird der Mehrwert beim Leser auch gespeichert.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Claudia

    Reply

  4. El Instante

    El Instante

    11. Juli 2015 at 10:36

    Hallo Claudia,

    das stimmt wohl: Man sollte ein Thema finden, was die Zielgruppe interessiert!

    Ich persönliche sehe immer Mehrwert in einem Artikel, wenn die Informationen für mich langfristig verwertbar sind, also einen nachhaltigen Charakter bieten.

    Dir auch ein schönes, sonniges Wochenende.

    Liebe Grüße
    Alexa

    Reply

  5. Daniela

    20. August 2015 at 8:30

    Hallo Alexa,
    vielen Dank für die Erwähnung von Steffi Kowalskis Artikel auf bloggerabc. Dein Beitrag gefällt mir sehr gut und den Headline Analyzer kannte ich noch gar nicht. Cooles Tool, das ich auf jeden Fall nutzen werde!

    Viele Grüße
    Daniela

    Reply

  6. El Instante

    El Instante

    20. August 2015 at 10:50

    Hallo Daniela,

    danke auch an dich, für dein Feedback zu diesem Artikel.

    Ja, der Headline Analyzer ist wirklich ein hilfreiches Tool, um sich selbst ein wenig zu trainieren, herausragende Überschriften zu texten.

    Und sehr gerne für die Verlinkung.

    Liebe Grüße
    Alexa

    Reply

  7. […] reden davon, man muss seiner Zielgruppe mit gutem Content einen Mehrwert […]

    Reply

  8. Marketing-Automation im Content-Marketing

    3. September 2015 at 9:05

    […] Kundendatenbank. Gleichzeitig spielt ebenfalls die Erstellung von Content eine Rolle, der Ihrer Zielgruppe einen klaren Mehrwert […]

    Reply

  9. […] deine Artikel nicht gelesen und geteilt werden. Warum? Deine Inhalte sollten unbedingt einen klaren Mehrwert beinhalten und vor allem einzigartig […]

    Reply

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Über mich


Ich bin Alexa, 22 Jahre alt und frisch gebackene Bachelorette in Medien- und Kommunikationsmanagement. Im Prinzip kann man mich als Kommunikations-Fetischistin und Wortfindungsfreak bezeichnen. Aber hier in meinem Blog, versuche ich mich mit Wort-Neubildungen eher zurückzuhalten. Hier dreht sich hauptsächlich alles um das Thema Content Marketing und mit welchen Tipps ihr euren Blog zum großen Hai unter kleinen Fischen machen könnt.

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